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Persönliches Krisen-Management

Sofortmaßnahmen und neue Perspektiven

Menschen haben Krisen. Sie gehören zum Leben: Eine zu hohe Erwartungshaltung im Berufs- und Privatleben, Job-Verlust, Trennung, Krankheit, Konflikt, Trauer, und dazu jeden Tag schlimmste Nachrichten aus aller Welt können Auslöser sein. Es reicht dann eben nicht, „am Wochenende auf andere Gedanken zu kommen“. Eine echte Krise lässt sich nicht mit Kraft wegdrücken. Genauso wenig wie man Trauer nicht beschleunigen kann. Wir fühlen uns ohnmächtig, allein, überfordert, unsicher, schwer und müde. Allein ist eine schwere Krise nur schwer zu schultern. Wir brauchen ein Gegenüber, das zuhört, Raum schafft für Emotionen und beim Einordnen hilft.
Denn nicht selten stehen in einer Krise unsere verschiedenen Rollen im Leben, unsere Selbstgewissheit, unser tägliches Handeln auf unserem inneren Prüfstand.

…Social Media trägt einiges dazu bei, dass Menschen feststecken, sich überfordert fühlen. Wenn die Welle der schlechten Laune und Gefühle Sie zu überrollen scheint, sollten Sie sich bewegen.
Manchmal reicht es schon, mit jemandem zu sprechen und sich selbst laut sagen zu hören: „Ja, ich brauche Hilfe“.

Eine Krise jagt die nächste: eine Zeit, die viele Menschen durcheinanderbringt

Sich zurückziehen, Kopf in den Sand, Ablenkung, ist oft die schlechteste Option. Auf sich selbst zurück geworfen zu sein, ist nicht nur für Menschen in Power-Positionen außerordentlich herausfordernd. Plötzlich haben wir mehr Zeit und Raum, um zur Ruhe zu kommen. Wir sind so sehr an einen stressigen Alltag gewöhnt, dass uns auch Ruhe ganz schön Angst einjagen kann. Wohin mit der Zeit? Wohin mit mir?

Der Mensch darf sich erlauben, Schwäche zu zeigen

Er ist „nicht auf die Welt gekommen, um perfekt zu werden. Er ist es schon. Er ist hier, um herrlich menschlich zu sein. Fehlerhaft und fantastisch. Lebendig, durch die Anmut des Stolperns. Offenbart, durch die Schönheit des Scheiterns. Und das oft.“
Aus „Lieber Mensch“ über die Liebe von Courtney A. Walsh

Schnelle Lösungen und Gute Ratschläge helfen da nicht weiter. Das Leben, den Job, Beziehungen und das eigene Tun in Frage zu stellen ist eine logische Folge von unerwarteten Veränderungen im eigenen Gefühlszustand. Es ist ein natürlicher Impuls, jetzt die eigenen Rollen neu zu denken, Status und Beziehungen zu reflektieren. Genauso wie das Festhalten-wollen dessen, was war. Und was jetzt nicht mehr funktioniert.

Wie gehen Sie mit Krisen um?

Persönliche Krise oder Depression?

Ob Krise oder Depression: „Wegtrösten“ erleichtert kaum. „Zusammenreißen“ verstärkt oft noch das Gefühl von Überforderung, Macht- und Hilflosigkeit.
Hält dieser Zustand länger an, kommen Symptome hinzu wie Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und emotionale Erschöpfung, dann Vorsicht: Diese ernstzunehmenden Signale können eine Depression=Krankheit sein und die muss immer zuallererst mit einer Ärzt/in besprochen werden. Diese/r klärt die medizinische Seite ab und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Was kann ich als Coach leisten?

Sie sind soweit gesund und stecken trotzdem fest? Gut! Als Coach verstehe ich mich als Hilfe zur Selbsthilfe und stärkende Begleitung aus der persönlichen Krise heraus. Im Gegensatz zur Psycho-Therapie, die langfristig angesetzt und auch auf die Vergangenheit gerichtet ist, beschäftigt sich mein Coaching mit dem, was konkret Angst macht. Und was – konkret – tröstet und stärkt: Einen Raum bieten für Emotionen, den Druck rausnehmen, den Fokus richten auf das, was geht. In diesem Moment. In kleinen Schritten. Und für die Zukunft.

Beim Krisen-Coaching geht es darum, sich selbst wahrzunehmen und gut zu führen. Ich kann Sie dabei gut unterstützen. Denn wenn wir das Schicksal schon nicht ändern können, so können wir unseren Umgang damit sehr wohl lenken.

Die Fähigkeit zur Selbst-Fürsorge ist das beste Werkzeug in der Krise.

Jede*r kann selbst-wirksam werden. Für sich sorgen. Raus gehen. Für andere sorgen. Andere Menschen um Hilfe bitten. Das Telefon in die Hand nehmen. Es gibt viele, auch kostenlose Hilfsangebote, Meetups, digitale Gruppen-Formate. Niemand muss allein mit schweren Krisen zurechtkommen.

Als ausgebildeter systemischer Coach (und Heilpraktikerin für Psychotherapie nach dem HPGesetz §1) biete ich Sofort-Maßnahmen, wie z.B. den nötigen Raum für Sorge, Wut, Trauer und drängende Fragen. Ich höre Ihnen zu. Ich höre hin. Bin da.

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Auch kurzfristig möglich: Zeitnahe 2-Std Sessions.

Im zweiten Schritt helfe ich Ihnen dabei, nicht mehr nur um das Problem zu kreisen, sondern sich auszurichten danach, was jetzt wirklich für Sie zählt und wichtig ist. Ob Krise oder nicht, Ihre Lebenszeit ist kostbar. Was könnten Sie neu denken? Was wünschen Sie an Veränderung in Ihren Beziehungen/ in Ihrer beruflichen Tätigkeit / für Ihr Leben nach der Krise?

Aktionismus, Gedanken-Chaos oder Problem-Trance können verabschiedet werden

Ich arbeite mit u.a. Visualisierungen, bestimmten Atem- und Ruhe-Techniken, dem Zürcher Modell© und Methoden aus der positiven Psychologie. Ich verkneife mir den Satz „Krise als Chance“ und überschütte Sie nicht mit Ratschlägen oder einem 5 Punkte-Plan. Ich höre Ihnen zu und stelle Fragen. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Wirksamkeit wieder zu spüren. Es geht darum, raus zu kommen aus der Negativ-Spirale. Stattdessen wieder in Bewegung* und ins konkrete Handeln zu kommen.

Durch den Blick nach weit vorne entsteht ein Gefühl von der Überwindung der Krise. Die nächsten Schritte werden Sie bewusst – in Ihrem Tempo – wieder alleine gehen und gehen wollen.

*Mein Coaching Format im persönlichen Setting 1:1 – in Bewegung in der Natur.  Mehr dazu hier. 

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