Krisen-Management

Sofortmaßnahmen und neue Perspektiven

Menschen haben Krisen. Sie gehören zum Leben: Eine zu hohe Erwartungshaltung im Berufs- und Privatleben, Perfektionismus, Trennung, Krankheit oder etwas derart Leben-veränderndes wie die Corona-Krise können Auslöser sein. Nicht nur die letzt genannte Krise ist allein nur schwer zu schultern. Nicht selten stehen in einer Krise unsere verschiedenen Rollen, unsere Selbstgewissheit, unser tägliches Handeln auf unserem inneren Prüfstand.

Aktuell bringt unser Leben mit Homeoffice, physischer und sozialer Distanz, Geldsorgen und Ausgangsbeschränkungen für die meisten von uns noch nie dagewesene Herausforderungen. Diesen sollten/müssen wir uns aktiv stellen, früher oder später.

Corona-Krise: eine völlig neue Situation, die viele Menschen extrem durcheinanderbringt

Auf sich selbst zurück geworfen zu sein, ist nicht nur für Menschen in Power-Positionen außerordentlich herausfordernd. Plötzlich haben wir mehr Zeit und Raum, um in Ruhe zu sein. Wir waren so sehr an den stressigen Alltag gewöhnt, dass uns heute genau diese Ruhe ganz schön Angst einjagen kann. Wohin mit der Zeit? Wohin mit mir?

Können wir es uns jetzt erlauben, Schwäche zu zeigen? Manche von uns wollen ihre Unsicherheit oder vielleicht sogar echte Angst nicht mehr wegdrücken. Persönliche Bedürfnisse melden sich jetzt lauter zu Wort. Das Leben, den Job, das Tun  in Frage zu stellen ist eine natürliche Folge auf unerwartete Veränderungen dieser Dimension. Es ist ein natürlicher Impuls, jetzt die eigene Rollen neu zu ordnen, Status und Beziehungen zu überdenken. Genauso wie das Festhalten-wollen dessen, was war. Wie gehen Sie damit um?

Krise oder Depression?

Ob Krise oder Depression: „Wegtrösten“ erleichtert kaum. „Zusammenreißen“ verstärkt oft noch das Gefühl von Überforderung, Macht- und Hilflosigkeit. Hält dieser Zustand länger an, können Symptome hinzukommen, wie z.B. Schlafstörungen und Antriebslosigkeit. Dann droht körperliche und emotionale Erschöpfung. Diese ernstzunehmenden Signale sollten immer zu allererst immer mit einem Arzt besprochen werden. Er/sie klärt die medizinische Seite ab und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Was kann ich als Coach leisten?

Als Coach verstehe ich mich als Hilfe zur Selbsthilfe und stärkende Begleitung aus der persönlichen Krise heraus. Im Gegensatz zur Psycho-Therapie, die langfristig angesetzt und auf die Vergangenheit gerichtet ist, beschäftigt sich Coaching mit dem, was jetzt konkret Angst macht. Und was – konkret – tröstet:  Andere Perspektiven sichtbar machen, den Fokus richten auf das, was möglich entdecken und wieder ins Handeln kommen. In diesem Moment. Und in Zukunft.

Beim Krisen-Coaching geht es darum, sich selbst wahrzunehmen und gut zu führen. Ich kann Sie dabei gut unterstützen. Denn wenn wir das Schicksal schon nicht ändern können, so können wir unseren Umgang damit sehr wohl lenken.

Die Fähigkeit zur Selbst-Fürsorge ist das beste Werkzeug in der Krise.

Jeder kann selbst-wirksam werden. Für sich sorgen. Für andere sorgen. Andere Menschen um Hilfe bitten. Das Telefon in die Hand nehmen. Raus gehen. Es gibt viele, auch kostenlose Hilfsangebote, Meetups, digitale Gruppen-Formate. Niemand muss allein mit schweren Krisen zurechtkommen.

Als ausgebildeter systemischer Coach (und Heilpraktikerin für Psychotherapie nach dem HPGesetz §1) biete ich Sofort-Maßnahmen, wie z.B. den nötigen Raum für Sorge, Wut, Traurigkeit und drängende Fragen. Ich höre Ihnen zu. Ich höre hin.

Im zweiten Schritt helfe ich Ihnen dabei, nicht mehr nur um das Problem zu kreisen, sondern sich auszurichten danach, was jetzt wirklich für Sie zählt und wichtig ist. Ob Krise oder nicht, Ihre Lebenszeit ist kostbar. Was könnten Sie neu neu denken? Was wünschen Sie an Veränderung in Ihren Beziehungen/ in Ihrer beruflichen Tätigkeit / für Ihr Leben nach der Krise?

U.a. mit diesen Fragen können Aktionismus, Gedanken-Chaos oder Negativ-Spirale verabschiedet werden.

Ich arbeite mit u.a. Visualisierungen, bestimmten Atem- und Ruhe-Techniken, dem Zürcher Modell© und Methoden aus der positiven Psychologie. Ich verkneife mir den Satz „Krise als Chance“ und überschütte Sie nicht mit Ratschlägen. Ich höre Ihnen zu und stelle Fragen. Ich unterstütze sie dabei, Ihre Wirksamkeit wieder zu spüren und zu gestalten. Es geht darum, raus aus der negativen Gedanken-Spirale zu kommen. Stattdessen wieder in Bewegung* und ins konkrete Handeln zu kommen.

Durch den Blick nach weit vorne entsteht ein Gefühl von der Überwindung der Krise. Die nächsten Schritte werden Sie bewusst – in Ihrem Tempo – wieder alleine gehen und gehen wollen.

*Mein Coaching Format im persönlichen Setting –  in Bewegung in der Natur.  Mehr dazu hier. 

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