Krisen-Management

Sofortmaßnahmen und neue Perspektiven

Menschen haben Krisen. Sie gehören zum Leben: Eine zu hohe Erwartungshaltung im Berufs- und Privatleben, Perfektionismus, Trennung, Krankheit oder etwas derart Lebens-veränderndes wie die Corona-Krise können Auslöser sein. Nicht nur die letzt genannte Krise ist allein nur schwer zu schultern.

Aktuell bringt unser Schicksal mit Home-Office, sozialer Distanz, Geldsorgen, Ausgangssperren für die meisten von uns noch nie dagewesene Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen – von heute auf morgen. Ohne Vorbereitung.

Corona- eine völlig neue Situation, die viele Menschen extrem durcheinanderbringt.

Auf sich selbst zurück geworfen zu sein, ist nicht nur für Menschen in Power-Positionen außerordentlich herausfordernd. Plötzlich haben wir jede Menge Zeit und Raum, um in Ruhe zu sein. Und auch wenn wir uns in – gewohnt – stressigen Zeiten immer gewünscht haben, „endlich mal ein bisschen Ruhe zu haben“, so kann sie uns jetzt Angst einjagen. Wohin mit der Zeit?

Selbst für mich, die das Arbeiten im Home-Office seit Jahren gewohnt ist, wochenlang alleine reist, das Alleinsein in Stille sehr mag… auch für mich ist das, was jetzt neu ist, eine echte Herausforderung.

Können wir uns jetzt erlauben, zu Hause im eigenen Zimmer schwach zu sein, Schwäche wirklich zuzulassen? Unsicherheit oder vielleicht sogar Angst zu zeigen? Vor den Kindern? Dem Partner/der Partnerin? Den alten Eltern? Können wir? Wie geht jede/r Einzelne damit um? Wie Sie?

Krise oder Depression?

Ob Krise oder Depression: „Wegtrösten“ erleichtert kaum. „Zusammenreißen“ verstärkt oft noch das Gefühl von Überforderung, Macht- und Hilflosigkeit. Hält dieser Zustand länger an, können Symptome hinzukommen, wie z.B. Schlafstörungen und Antriebslosigkeit. Dann droht körperliche und emotionale Erschöpfung. Diese  ernstzunehmende Signale sollten immer zu allererst immer mit einem Arzt besprochen werden. Er/sie klärt die medizinische Seite ab und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Was kann ich als Coach leisten?

Als Coach verstehe ich mich als Hilfe zur Selbsthilfe und stärkende Begleitung aus der persönlichen Krise heraus. Im Gegensatz zur Psycho-Therapie, die langfristig angesetzt und auf die Vergangenheit gerichtet ist, beschäftigt sich Coaching konkret mit dem, was heute möglich ist und stärkt. In diesem Moment. Und in Zukunft.

Beim Krisen-Coaching geht es zu darum, zu sich zu kommen, sich selbst wahrzunehmen und sich selbst gut zu führen.
Denn wenn wir das Schicksal schon nicht ändern können, so können wir unseren Umgang damit sehr wohl lenken: Welche Haltung wir gegenüber der Krise haben, wie wir denken, wie wir essen, wie wir schlafen, wie wir für uns sorgen.

Jeder von uns kann zu dem beitragen, was ist und was sein soll. Jeder ist wichtig. Die Solidarität ist überall spürbar. Es gibt viele, auch kostenlose Hilfsangebote, Meetups, digitale Gruppen-Formate. Sie sind nicht allein.

Als ausgebildeter systemischer Coach (und Heilpraktikerin für Psychotherapie nach dem HPGesetz §1) biete ich Sofort-Maßnahmen, wie den nötigen Raum für Sorge, Wut, Traurigkeit und drängende Fragen. Ich höre Ihnen zu. Ich höre hin.

Im zweiten Schritt helfe ich Ihnen dabei, nicht mehr nur um das Problem zu kreisen, sondern sich dahin auszurichten, was jetzt wirklich für Sie zählt und wichtig ist. Nur so können Aktionismus, Gedanken-Chaos oder Negativ-Spirale  verabschiedet werden. Die Möglichkeit entsteht, in die eigene Ruhe und Souveränität zu kommen.

Der nächste Schritt ist, sich aus eigener Kraft ein Bild davon zu machen, wie Sie Ihr Leben nach der Krise gestalten wollen. Wie sieht das genau aus, Ihr Leben nach der Krise. Was soll anders werden? Was soll gleich bleiben?

Ich arbeite mit Visualisierungen, bestimmten Atem- und Ruhe-Techniken, dem Zürcher Modell© und Methoden aus der positiven Psychologie. Ich verkneife mir den Satz „Krise als Chance“ und überschütte Sie nicht bestimmt nicht mit Ratschlägen. Es geht darum, wieder  in Bewegung und ins konkrete Handeln zu kommen. Selbstwirksam zu werden.

Durch den angstfreien Blick nach vorne entsteht ein Gefühl von der Überwindung der Krise. Die nächsten Schritte werden Sie bewusst – in Ihrem Tempo – wieder alleine gehen und gehen wollen.

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