Basis-Wissen über zwischenmenschliche Kommunikation

Basis-Wissen über zwischenmenschliche Kommunikation ist elementar für gutes Team-Work. Stimmen Sie da zu? Und wie sieht es z.B. bei Ihnen mit den folgenden Punkten aus:

1.  Was nicht eindeutig vermittelt wird, wird interpretiert.

Ich höre oft in meinen Coachings: „Ich weiss nicht genau, was meine Führungskraft eigentlich von mir will. Ich hab da schon mehrmals nachgefragt. Aber ich bekomme keine klare Ansage. Jetzt frage ich eben nicht mehr.“ Aber wenn wir Verhalten oder unklare Ansagen interpretieren müssen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir falsch liegen, hoch. Damit produzieren wir Missverständnisse. Und Missstimmungen. Beides verhindert gute Zusammenarbeit. Wie oft fragen Sie nach, ob Ihre Ansagen im Detail verstanden wurden?

2. Motivation durch Vermeidung von Demotivation.

Jemandem die volle Aufmerksamkeit zu schenken, signalisiert: „ich sehe Dich“.

Wenn ich aber bereits gedanklich im nächsten Meeting stecke, das Handy checke oder nur noch schnell die eine E-Mail zu Ende schreibe, während der andere sein Anliegen „ruhig schon aussprechen soll“, signalisiere ich das Gegenteil.

60 Sekunden, in denen die andere Person meine volle Aufmerksamkeit genießt, ich Blick-Kontakt suche, hinhöre und Fragen stelle, sind besser als 30 Minuten Demonstration im Multi-Tasking.

Vielleicht sagen Sie jetzt: „Naja, das ist jetzt aber sehr einfach. Das mache ich natürlich.“ „Wann haben Ihre MitarbeiterInnen das das letzte Mal bestätigt?“ frage ich.

 

Foto: nd3000@shutterstock_777753523
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Was sind die Ergebnisse von einem Coaching?

Hier lesen Sie 10 mögliche Ergebnisse von einem Coaching:

  1. Klarheit und Fokus für die eigenen Ziele. Und konkrete Wege zur Umsetzung.
  2. Eine erfolgsversprechende Erwartungshaltung. An andere. Und an Sie selbst.
  3. Ihr Team vermittelt Ihnen, dass Ihre Art, wie Sie führen, motiviert und stärkt
  4. Sie können Ihrem Team vertrauen. Und sich selbst. Sie präsentieren lebendiger gestalten Meetings so, dass Ergebnisse nicht nur produziert sondern danach auch von allen mitgetragen werden
  5. Sie besitzen die Fähigkeit, professionelles Feedback zu geben. Und anzunehmen
  6. Sie sind sich Ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung bewusst. Und arbeiten damit
  7. Sie treffen Entscheidungen, mit denen Sie sich gut fühlen. Auch übermorgen noch
  8. Sie haben eine neue Sicht auf alte Themen und Fragen, die lange aus Sorge vor Gesichtsverlust oder Bewertung vermieden wurden. Die neue Sicht ist auf die Zukunft ausgerichtet
  9. Auch in schwierigen Gesprächen und Verhandlungen können Sie sich behaupten. Sie kennen Ihren Wert und „sorgen“ gut für sich. Sie sind auf Augenhöhe mit Ihrem Gesprächspartner
  10. Anstatt nur zu reagieren und zu warten, dass sich etwas ändert: Sie agieren, Sie bewirken neue Reaktionen und initiieren die Veränderung, die Sie wünschen.

 

Photo: nd3000@shutterstock_1007857858
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Wann passt ein Coaching?

Hier lesen Sie 10 gute Gründe für Ihr Coaching:

  1. Sie werden im Unternehmen eine neue Position einnehmen. Und genau diese wollten Sie.
  2. Sie werden mehr Verantwortung bekommen, wollen die Spielregeln mitgestalten und gleichzeitig Neues vorantreiben
  3. Sie wollen nach einem Rollen-Wechsel (z.B. vom Kollegen/Kollegin zur Führungskraft) mehr Klarheit über Ihr Rollen- und Aufgabenverständnis
  4. Mit Ihrem Verhalten, Ihren Soft-Skills waren Sie bisher erfolgreich. Sie wollen es bleiben, auch wenn Ihre Gesprächspartner jetzt andere sind.
  5. Für Sie und Ihr Team ist Motivation ein wichtiges Thema
  6. Sie wissen um die Wichtigkeit von verbaler und non-verbaler Kommunikation. Und wollen damit und daran ganz bewusst und praktisch arbeiten
  7. Keiner kann Ihre hohen Erwartungen erfüllen. Auch Sie selbst nicht
  8. Jetzt sind Sie sind soweit „oben“, dass niemand Ihnen mehr Feedback gibt, das frei von Absicht und von Appell ist. Oder von Angst
  9. Sie beschäftigen sich mehr mit Konflikten, als Ihnen lieb ist
  10. Sie wollen weiter, haben viel vor, brauchen neue Impulse für Ihre Arbeit und Ihre Ziele
Foto: Susan Schmitz@Shutterstock 794480062
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„Ich habe einfach keine Zeit für jeden“

Oft höre ich von Führungskräften, die zu mir kommen: “Ich hätte gerne Mitarbeiter, die eigenständiger sind, motivierter. Sie sollten mehr ‚Ownership‘ übernehmen, mehr Initiative zeigen und mehr Ideen beisteuern.“

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Hier kann es sinnvoll sein, sich als Führende/Führender folgende Fragen zu stellen:

  • Wie sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitenden?
  • womit locken Sie ihre Leute, kreativ zu werden?
  • Wird Raum und Zeit bereitgestellt, Neues in die Welt zu bringen und frische Ideen aller abzuschöpfen?
  • Wie führen Sie Meetings? Wie gehen Sie mit Vielrednern um?
  • Wie reagieren Sie auf genervte Gesichter im Meeting?
  • Auf welche Weise loben und kritisieren Sie? Mit welchem Ton setzen Sie Grenzen?
  • Sind Sie physisch anwesend oder führen Sie ausschliesslich digital?

„Ich habe einfach keine Zeit für jeden“ höre ich oft.

Arbeitszeit von Führenden ist kostbar und teuer. Richtig teuer wird’s jedoch, über- oder unterforderte und unmotivierte Mitarbeiter in Projekten zu haben.

 

Photo: Opolja@shutterstock 708961348
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